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Gutschein per QR-Code: Rabatt beim Scannen der Postkarte
Worum geht es?
Du kannst für den QR-Code auf deiner Postkarte einen Gutscheincode aus deinem Shopify-Shop hinterlegen. Scannt jemand die Karte, landet er in deinem Shop, und Shopify legt den Rabatt direkt in den Warenkorb. Der Code wird an der Kasse automatisch abgezogen.
So funktioniert es in drei Schritten:
- Du legst den Rabattcode einmal in Shopify an.
- Du trägst ihn in FlowCards beim QR-Code deiner Vorlage ein.
- Jede Karte mit diesem QR-Code führt ab sofort über den Rabatt-Link deines Shops. Neu drucken musst du dafür nichts: Der QR-Code bleibt derselbe.
Der Code ist für alle Karten mit diesem QR-Code gleich. Er enthält keine Daten über die Empfänger. Der Rabatt kommt nur über den QR-Code zum Kunden: Als Text druckt FlowCards den Code nicht auf die Karte (siehe Der Gutschein auf der Karte).
Schritt 1: Code in Shopify anlegen
- Öffne im Shopify-Admin Rabatte und klicke auf Rabatt erstellen. (In FlowCards führt dich der Link Code in Shopify anlegen dorthin.)
- Wähle die Art des Rabatts, z. B. einen Prozentsatz oder Betrag auf die Bestellung, und als Methode Rabattcode.
- Gib den Code ein, z. B.
DANKE10. Erlaubt sind nur Buchstaben, Ziffern,-und_, höchstens 64 Zeichen, keine Leerzeichen und keine Sonderzeichen wie%. - Wenn jede Person den Code nur einmal nutzen soll, begrenze die Nutzung auf einmal pro Kunde.
- Lege eine lange Laufzeit fest: 60 bis 90 Tage nach dem Versand der letzten Karte. Viele Käufe kommen erst Wochen später (siehe Tipps).
- Speichere den Rabatt und prüfe, dass er aktiv ist.
Der Rabatt-Link funktioniert nur für aktive Rabatte. Ist der Code abgelaufen oder pausiert, landet der Scan trotzdem in deinem Shop, aber ohne Rabatt.
Schritt 2: Code in FlowCards eintragen
Den Code trägst du beim QR-Code deiner Vorlage ein, nicht bei der Regel. Jede eigene Vorlage bekommt beim Hochladen automatisch ihren eigenen QR-Code:
- Öffne Automatisierung → Vorlagen.
- Klicke bei der Vorlage auf Gutschein und Ziel ändern.
- Trag den Code ein und klicke auf Speichern.
Im Regel-Editor siehst du unter der gewählten Vorlage nur, welchen Code ihr QR-Code hat. Ändern kannst du ihn dort nicht: Mit Unter Vorlagen ändern kommst du direkt zu dieser Vorlage. Deine Regel bleibt dabei offen.
Gutscheincodes gibt es nur mit einer eigenen Vorlage. Bei den Hausvorlagen von FlowCards kannst du keinen Code hinterlegen; im Regel-Editor steht dann „Gutscheincode nur mit eigener Vorlage“.
Der Code gehört zum QR-Code der Vorlage, nicht zur Regel. Nutzen mehrere Regeln dieselbe Vorlage, wendet jede ihrer Karten den Code an. Ältere Vorlagen können sich noch einen QR-Code teilen; dann steht bei der Vorlage „Dieser QR-Code steht auch auf: …“, und eine Änderung gilt für alle diese Vorlagen.
FlowCards prüft den Code nicht. Wir sehen nicht, ob es ihn in Shopify gibt, ob er aktiv ist oder wie viel Rabatt er gibt. Kleinbuchstaben werden zu Großbuchstaben; Shopify unterscheidet dabei nicht.
Code ändern: Du kannst den Code jederzeit ändern oder löschen. Jeder neue Scan nutzt sofort den neuen Code, auch auf Karten, die schon gedruckt sind. Lass den alten Code trotzdem eine Weile in Shopify aktiv: Wer ihn sich schon notiert hat, kann ihn dann noch einlösen.
QR-Code ausschalten: Unter Gutschein und Ziel ändern kannst du den QR-Code einer Vorlage mit QR-Code ausschalten abschalten. Wer dann eine gedruckte Karte scannt, landet auf einer Fehlerseite. Du kannst ihn jederzeit wieder einschalten.
Schritt 3: Landing-Seite wählen
Die Landing-Seite ist die Seite in deinem Shop, auf der der Scan endet:
| Landing | Ziel | Hinweis |
|---|---|---|
| Produktseite | /products/… des Produkts | nicht für den Shop-QR-Code |
| Alle Produkte | /collections/all | Standard für den Shop-QR-Code |
| Eigener Pfad | z. B. /collections/sale | ein Pfad in deinem Shop |
Ein eigener Pfad beginnt mit / und bleibt in deinem Shop. Nicht erlaubt sind Leerzeichen, ?, #, //, .. sowie Pfade unter /discount, /admin und /account. Andere Websites kannst du nicht eintragen.
Unter dem Formular zeigt FlowCards, wohin der QR-Code gerade führt. Mit Gutscheincode ist das der Rabatt-Link deines Shops, z. B. https://dein-shop.myshopify.com/discount/DANKE10?redirect=/collections/all.
Bewertungen: Ohne Gutscheincode führt der QR-Code auf der Produktseite direkt zu den Bewertungen (#reviews). Mit Gutscheincode geht das nicht, weil Shopify diesen Sprungpunkt bei der Weiterleitung nicht mitnimmt: Der Scan landet oben auf der Produktseite.
Eine Regel für alle Produkte
Statt einer Regel pro Produkt kannst du eine Regel anlegen, die für alle Produkte gilt. Dafür brauchst du:
- eine Vorlage für alle Kunden: unter Automatisierung → Vorlagen → Neue Vorlage hochladen die Option Alle Kunden (ganzer Shop) wählen. Sie bekommt automatisch ihren eigenen Shop-QR-Code. Das geht nur, wenn genau ein Shopify-Shop mit deinem Konto verbunden ist.
- optional einen Gutscheincode für diese Vorlage (siehe Schritt 2). Eine Hausvorlage geht auch, dann aber ohne Gutscheincode.
- die Regel: im Regel-Editor bei Wer bekommt die Karte? die Option Alle Kunden wählen.
Pro Shop ist eine Regel für alle Produkte möglich.
Produkt-Regeln haben Vorrang, auch wenn sie die Bestellung wegen eines Filters nicht versenden: Enthält eine Bestellung ein Produkt, für das eine aktive Produkt-Regel besteht, bekommt sie keine Karte von der Regel für alle Produkte – auch dann nicht, wenn die Produkt-Regel selbst keine Karte schickt (etwa wegen Land, Bestellwert, Limit oder Wartezeit). So bekommt niemand für eine Bestellung zwei Karten.
Der Gutschein auf der Karte
Der Gutschein steckt im QR-Code: Wer die Karte scannt, landet über den Rabatt-Link in deinem Shop, und der Rabatt liegt schon im Warenkorb. Als Text druckt FlowCards den Code nicht auf die Karte, weder im Sofortversand noch im Sammelversand. Du musst ihn auch nicht in dein Design eintragen.
- Ohne QR-Code (Auswahl Ohne QR-Code beim Hochladen) kommt kein Gutschein auf die Karte: Es gibt nichts, das ihn anwendet.
- Hausvorlagen tragen keinen Gutschein.
- Die Vorschau in FlowCards zeigt deshalb den QR-Code, aber keinen Gutscheincode.
Hast du den Code selbst in dein Design geschrieben, steht er dort als Teil deines Motivs. Änderst du ihn später, passe dann auch dein Design an und lass den alten Code in Shopify aktiv.
Die Rückseite gestalten
Den QR-Code setzt FlowCards auf deine Rückseite: Beim Speichern der Vorlage zeichnen wir ihn in die Rückseite, die gedruckt wird. Du baust ihn also nicht selbst in dein Motiv ein. Dein hochgeladenes Bild bleibt dabei unverändert gespeichert.
Beim Hochladen wählst du unter QR-Code auf der Rückseite eine von vier Möglichkeiten. Der Code ist 20 × 20 mm groß, steht auf einem weißen Feld und sitzt immer in der linken Hälfte, 5 mm über dem Streifen der Post:
| Auswahl | Wo der Code steht |
|---|---|
| Unten links | 5 mm vom linken Rand (Standard) |
| Unten Mitte | mittig in der linken Hälfte |
| Unten rechts | 5 mm links vom Falz |
| Ohne QR-Code | kein Code auf der Karte |
Lass die gewählte Stelle in deinem Design frei. Ohne QR-Code siehst du keine Scans dieser Vorlage. Die Stelle kannst du später auf der Seite der Vorlage mit Ändern wechseln. Neue Karten tragen den Code dann an der neuen Stelle; schon gedruckte Karten bleiben, wie sie sind, und ihr Code zählt weiter.
Freie Zonen: Die rechte Hälfte der Rückseite gehört der Post: oben rechts die Frankierung (74 × 40 mm), darunter das Adressfeld. Unten läuft über die ganze Breite ein 15 mm hoher Streifen, die Codierzone, in den die Post ihren Strichcode druckt. Diese Bereiche müssen weiß oder pastellfarben bleiben. Gestalten kannst du die linke Hälfte, mit 5 mm Abstand zu den Rändern, zum Falz und zur Codierzone. Ist in einer freien Zone Farbe, speichert FlowCards die Vorlage trotzdem und zeigt dir einen Hinweis.
Beschnitt: Lege deine Dateien mit 3 mm Beschnitt an, also 154 × 111 mm statt 148 × 105 mm, mit mindestens 300 dpi. Ohne Beschnitt nehmen wir die Datei auch an und zeigen den Hinweis „ohne Beschnitt“. Jede Datei darf höchstens 2 MB groß sein: Speichere Fotos als JPG, ein PNG in 300 dpi ist meist größer.
Rückseite nur in Pastelltönen: Die ganze Rückseite darf nur hell und pastellfarben sein. Eine kräftig gefärbte Rückseite erschwert der Post das maschinelle Lesen.
Gestaltungsvorlagen: Mit diesen Vorlagen siehst du alle Zonen und die Stelle des QR-Codes im richtigen Maß (154 × 111 mm, PNG mit 300 dpi):
- Vorderseite: PDF, PNG
- Rückseite, QR-Code unten links: PDF, PNG
- Rückseite, QR-Code unten Mitte: PDF, PNG
- Rückseite, QR-Code unten rechts: PDF, PNG
- Rückseite ohne QR-Code: PDF, PNG
Sofortversand: Vorder- und Rückseite werden so gedruckt, wie du sie gestaltet hast, mit QR-Code.
Auswertung
- In Shopify siehst du unter Rabatte, wie oft der Code eingelöst wurde, und unter Analysen → Berichte den Umsatz mit diesem Rabatt.
- In FlowCards siehst du unter Automatisierung → Vorlagen bei jeder Vorlage, wie oft ihr QR-Code in den letzten 30 Tagen gescannt wurde.
Der Code ist für alle Karten gleich. Eine Einlösung kannst du deshalb keiner einzelnen Karte zuordnen. Nutze für die Postkarten einen eigenen Code, den du nirgendwo sonst verwendest, damit die Zahlen in Shopify nur die Karten zeigen. FlowCards speichert beim Scan keinen Code.
Tipps aus der CMC-Studie
Die CMC Print-Mailing-Studie 2026 (Deutsche Post / Collaborative Marketing Club; 35 Online-Händler, 858.490 Mailings an Bestandskunden, alle mit Gutschein) hat gemessen:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Conversion Rate | 4,0 % |
| Werbeertrag (ROAS) | 961 % |
| Empfänger, die den QR-Code scannen | 8,5 % |
| Käufe ab der fünften Woche | 46 % |
Was daraus folgt:
- Lange Laufzeit: Fast die Hälfte der Käufe kommt erst ab Woche fünf. Gib deinem Code 60 bis 90 Tage.
- Höhere Codes für Neu- und Kleinkunden: Bei Kunden mit wenigen oder kleinen Bestellungen stieg die Conversion mit einem höheren Gutschein um 33 % (von 2,1 % auf 2,8 %).
- Niedrigere Codes für Top-Kunden: Gute Kunden kaufen ohnehin. Ein kleinerer Gutschein hob dort den Werbeertrag nach Gutscheinkosten von 505 % auf 552 %.
- Ein Code je Gruppe: Mit einem eigenen Code je Kundengruppe siehst du in Shopify, welche Gruppe wie gut kauft. Unterschiedliche Codes je Kundengruppe kann FlowCards noch nicht automatisch vergeben; diese Funktion ist in Arbeit. Bis dahin gilt ein Code je QR-Code.